Musik und Frieden in der Frühen Neuzeit

DIE TONKUNST, Heft 1 / 2019
Wie klingt Frieden?
Dieser Frage widmet sich das Januar-Heft der Zeitschrift "Die Tonkunst". Ihr von Sabine Ehrmann-Herfort und Chiara Pelliccia erarbeiteter Thementeil ist aus den Forschungen des am Deutschen Historischen Institut in Rom angesiedelten musikwissenschaftlichen Teilprojekts des Leibniz-Vorhabens "Dass Gerechtigkeit und Friede sich küssen – Repräsentationen des Friedens im vormodernen Europa" (Institut für Europäische Geschichte Mainz, 2015–2018) hervorgegangen. Die von italienischen und deutschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern verfassten Beiträge untersuchen musikalische Gattungen barocker Musikpatronage wie Kantate, Serenata, Oratorium und Oper sowie geistlich-liturgische Musik auf Friedenskontexte, Äußerungen von Friedenssehnsucht und Friedensfreude. Dabei richtet sich der Fokus auch auf die zahlreichen politischen Friedensschlüsse der Frühen Neuzeit, die mit glanzvollen Friedensfesten gefeiert wurden.